Sanitätshaus Kern übergibt Rollstuhl an ASB

SPENDE Mit Transporthelfer wird der „Wünschewagen“ unterstützt

IDSTEIN (red). Wenn sich das Leben dem Ende entgegen neigt, treten oftmals unerfüllte Träume in den Vordergrund. Doch gerade schwerkranke Menschen sind häufig nicht mehr in der Lage, sich auf den Weg zu machen, um Versäumtes nachzuholen oder noch einmal wichtige Menschen wieder zu sehen. Hier hat der Arbeiter Samariter Bund (ASB) das Projekt „Wünschewagen – Letzte Wünsche wagen“ umgesetzt. Bei dieser Initiative erfüllt qualifiziertes ehrenamtliches ASB-Personal aus den Bereichen Medizin-, Pflege-, Feuerwehr- und Polizei schwerkranken Menschen jeden Alters einen Herzenswunsch, den sie alleine nicht mehr umsetzen könnten.

Der Wünschewagen ist ein eigens für dieses Projekt optimierter, moderner Krankentransportwagen mit einer aktuellen, notfallmedizinischen Grundausstattung. Obwohl es das Projekt erst seit Februar gibt, sind derzeit bereits 70 ehrenamtliche Helfer in Hessen tätig. Die bislang geförderten rund 30 Fahrten in Hessen wurden durch Spenden ermöglicht. Zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht auf das Leben zurückzublicken – genau das möchte das Team seinen Fahrgästen mit dem Wünschewagen ermöglichen. Damit der Wünschewagen ausnahmslos jedem Menschen mit einer geringen Lebenserwartung zur Verfügung steht, ist die Fahrt für den Fahrgast kostenfrei. Aus diesem Grund ist das Projekt auf Spenden und Sponsorenmittel sowie ASB-Eigenmittel angewiesen. „Mit dem Sanitätshaus Kern hat das ASB einen Unterstützer und Spender gefunden, der uns bereits in einer Notlage vor der Durchführung einer Fahrt geholfen hat“, betonte der Vorsitzende des Regionalverbandes Westhessen, Gerhard Lang. „Es fehlte uns ein klappbarer Rollstuhl. Ich habe daher beim Sanitätshaus Kern um Unterstützung gebeten und uns wurde in sehr kurzer Zeit Rollstuhl leihweise zur Verfügung gestellt. Da uns auch solch einen Rollstuhl in unserer Ausstattung fehlte, hat uns das Sanitätshaus Kern für unsere Arbeit einen klappbaren Rollstuhl gespendet, der ab sofort ständig zur Verfügung steht. Dafür sagen wir Danke.“ Weitere Informationen zum Projekt oder zu einem ehrenamtlichen Engagement können auf der Website des Projekts abgerufen werden: www.wuenschewagen.de

 

 

<< Quelle: Idsteiner Anzeiger 21.12.2017>>

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